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IPCC-Bericht zu Klimawandel und Landsysteme veröffentlicht

GERICS Statement zum IPCC „Special Report on Climate Change and Land“

Der IPCC „Special Report on Climate Change and Land“ (SRCCL) ist auf der 50. Sitzung des IPCC am 8. August 2019 verabschiedet worden. Die Kernaussagen bestätigen die Übernutzung der Ressource Land durch den Menschen.

Aus Sicht von Klimaservices sind die wichtigsten Punkte die stärkere Erwärmung der Landflächen gegenüber den Ozeanen und die damit verbundene Verschiebung von Klimazonen in Richtung der Pole, sowie die Intensivierung und Häufung von Extremereignissen.

Aus Sicht der Anpassung ist eine wichtige Aussage, dass 0,5 °C des menschengemachten Klimawandels von Entscheidungen über zukünftige Landnutzung abhängen. Dieses ist insbesondere wichtig, da 0,5 °C Änderungen der globalen Temperatur große Auswirkungen auf Extremereignisse haben können (siehe u. a. SR1.5 ). Ein Steuern der Flächenkonkurrenz zwischen Lebensmittelproduktion, dem Anbau von Energiepflanzen zur Einsparung von CO2 und der Anpassung zur Minderung der Auswirkungen des Klimawandels wird eine große Herausforderung für die Zukunft werden. Nahrungsmitteleffizienz besonders in den Industrieländern spielt dabei eine wichtige Rolle.

Daniela Jacob: "Klimaschonende Landnutzung ist extrem wichtig, aber kann nicht alleine dazu beitragen, den Temperaturanstieg auf +1,5°C gegenüber vorindustriellem Niveau zu begrenzen – sie kann immer nur ein Teil der Lösung sein."

IPCC Sonderbericht Climate Change and Land Cover

Links und Downloads


Hauptaussagen des IPCC‐Sonderberichts über Klimawandel, Desertifikation, Landdegradierung, nachhaltiges Landmanagement, Ernährungssicherheit und Treibhausgasflüsse in terrestrischen Ökosystemen IPCC Press Release: Land is a Critical Resource, IPCC report says. It is under pressure from humans and climate change, but it is part of the solution IPCC SRCCL: Summary for Policymakers IPCC SRCCL: Weitere Downloads